Der WochenrückblickSangesglück

Sangliche Meldungen aus Kirche, Kultur und Wissenschaft

Singen Sie gerne – und das vielleicht sogar in einem Chor? Dann tun Sie sowohl Ihrer Seele als auch Ihrem Körper etwas Gutes. Schließlich ist es inzwischen wissenschaftlich erwiesen, dass das (gemeinsame) Schmettern von Liedern nicht nur Stress mindert, die Vitalität steigert und sogar Depressionen lindern kann, sondern auch die Abwehrkräfte stärkt und sich positiv auf die Lunge sowie das Herz-Kreislauf-System auswirkt. Sehen Sie dies also als kleine Ermutigung, parallel zur frühlingserwachenden Natur auch den Sänger oder die Sängerin ihn Ihnen wiederzuerwecken. Tatsächlich habe ich mir für das Jahr 2025 vorgenommen, es endlich wieder einmal mit einem Chor zu versuchen, da ich Singen liebe und in meiner Kindheit und Jugend in verschiedenen Chören aktiv war. Und was soll ich (nach ein paar Wochen in unserem Domchor) sagen? Es stimmt: Singen macht einfach rundum glücklich!

1 | Bad Freienwalde. In dem brandenburgischen Ort, aber auch in immer mehr anderen deutschen Städten, bieten Bibliotheken nicht nur Bücher, sondern auch Saatgut an. Die Gemüse-, Kräuter- oder Blumensamen werden im Frühjahr ausgeliehen, eingepflanzt, gepflegt und deren Ertrag genossen – und die daraus gewonnenen neuen Samen im Herbst wieder in die Bücherei zurückgebracht.

2 | Weltall. In der Nacht auf Dienstag ist mit Rabea Rogge die erste deutsche Frau in den Weltraum gestartet. Die 30-jährige Polarforscherin wird während der privat finanzierten Mission zusammen mit ihren Kollegen wissenschaftliche Studien durchführen. Auch das erste Röntgenbild im Weltall ist geplant.

3 | Hohenschönhausen. Trauernde können auf dem katholischen Friedhof an einem Automaten mit dem Namen „Kiosk der Kostbarkeiten“ eine Box mit tröstendem Inhalt erwerben. Die Kästchen enthalten beispielweise Trauer- und Trostkarten, Knautschbälle gegen Trauer-Wut oder Erdkugeln mit integrierten Blumensamen. Aufgrund der großen positiven Resonanz erwägt das Erzbistum Berlin die Aufstellung weitere Trost-Automaten.

4 | Lourdes. Der Bischof des Wallfahrtsortes, Jean-Marc Micas, hat die umstrittenen Mosaike des mit Missbrauchsvorwürfen konfrontierten früheren Jesuiten Marko Rupnik an der Rosenkranz-Basilika mit Aluminiumplatten abdecken lassen. Damit wolle man das Eintreten in das Gotteshaus für alle erleichtern, „die heute nicht über die Schwelle treten können”, erklärte der Bischof. Weitere Mosaik-Verhüllungen seien in Planung.

5 | Leipzig. Die Leipziger Buchmesse unter dem Motto „Worte bewegen Welten” konnte in diesem Jahr mit fast 300000 Besuchern einen neuen Rekord verzeichnen. „Das große Interesse an der Buchmesse zeigt, wie wichtig das analoge Erlebnis nach wie vor ist“, freute sich die Messe-Direktorin Astrid Böhmisch. 2040 Aussteller aus 45 Ländern – allen voran das Gastland Norwegen – hatten sich an der Messe beteiligt.

6 | Washington. In einem offenen Brief haben führende Forschende der National Academies of Sciences, Engineering and Medicine sowie mehr als 1900 Mitunterzeichner Präsident Trump aufgefordert, die massiven Kürzungen und Entlassungen an wissenschaftliche Einrichtungen zu unterbinden. Zudem beklagen sie ein „Klima der Angst in der Wissenschaftsgemeinschaft“ und warnen vor dramatischen Folgen für Forschung und medizinische Entwicklung durch die Restriktionen.

7 | Chemnitz. Ein gigantischer Chor aus 1500 Sängern hat am Samstag bei einer Aufführung des Musicals Martin Luther King – Ein Traum verändert die Welt mitgewirkt. Chorleiter Marko Koschwitz gelang es während nur eines Probenachmittags, die unzähligen verschiedenen Stimmen zu einem Gesamtkunstwerk zusammenzufügen. Es sei ihm jedoch leichtgefallen, „weil alle mit Freude dabei waren“, so Koschwitz.

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