Auch nach drei Jahren dauert das Töten und Sterben in der Ukraine an. Anlässlich des Jahrestags des russischen Überfalls fanden weltweit Gedenkfeiern und Gottesdienste statt (unser Bild entstand in der Holy Name Cathedral im amerikanischen Chicago). Dass die neuen politischen Initiativen, die US-Präsident Donald Trump gestartet hat, den Weg zu einem gerechten Frieden ebnen, wird indes von vielen Beobachtern bezweifelt. „Es ist eine Epochenwende, wenn die Macht, die bisher im Westen für Werte wie Freiheit und Würde und auch Wahrheit stand, wenn die sich nun da einreiht, wo aus Opfern Täter werden und aus Krieg Spezialoperationen und aus Verhandlungen Deals“, erklärte etwa der evangelische Berliner Bischof Christian Stäblein, der zudem Beauftragter des Rates der EKD für Flüchtlingsfragen ist. Einen Diktatfrieden dürfe es nicht geben. (Foto: Vincent Alban / picture alliance / Reuters)