Friedensschule

Ein Mensch, der in Unfrieden, in Armut, in Rohheit und einem Klima von Gewalt aufwächst, wird es schwer haben, ein friedlicher Mensch zu werden. Friedenserziehung kann nicht früh genug anfangen. Sie ist weniger Technik als Haltung. Und Haltung hat nur, wer Halt hat, denn nur der hat in Konflikten Rückgrat. Friedenserziehung ist nicht Konfliktvermeidung, sondern Unterricht darin, Konflikte zu erkennen, zu benennen, zu verhandeln und zu lösen – und die unlösbaren auszuhalten. Sie ist Schule der Neugier, die dem anderen begegnet, ohne gleich zu werten … Erziehung zum Frieden heißt, den Kindern und Jugendlichen die Erfahrung zu ermöglichen, etwas wert zu sein.

Heribert Prantl

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