Abstract / DOI
«Jesus, filled with the power of the Spirit, returned to Galilee» (Lk 4:14,16–23) - The salvific work of the Trinity in the mission of Christ. The theological reflection on the revelation and work of the Trinity in salvation history has experienced an upswing in recent decades. The focus is now no longer on the nature, substance, unity or trinity of the Holy Trinity, but rather on the opening up of God in the history of salvation as Trinitarian. In the context of this article, the salvific-historical effect of the Trinity will be presented using the example of Lk 4:14,16–23. This happens on the one hand through God’s sending of His Son, through the power of the Spirit (Lk 4,14) and the revelation of the messianic ministry of Jesus. Through the interplay of the Holy Trinity, the revelation of God in Christ and Jesus’ image of God, and through the power of the Spirit (Lk 4:14), we have been freed from the burden and filled with hope of eternal life, for in the end it is man’s goal to reach the Father through Christ in the Spirit.
Für Bruno, meinen Onkel und Lehrer
Obwohl Sabine Pemsel-Maier in ihrem Artikel «Dreifaltigkeit/Trinität» schreibt, die Trinitätstheologie friste ein «Schattendasein», erlebte die theologische Reflexion über Offenbarung und Wirken der Dreieinigkeit in der Heilsgeschichte in den letzten Jahrzehnten einen Aufschwung. Der Fokus liegt nun nicht mehr auf Wesen, Substanz, Einheit oder Dreiheit der Trinität, sondern auf der Erschliessung Gottes in der Heilsgeschichte als dreifaltig; «im Alten Bund als Vater, im Neuen Bund in seinem Sohn, durch die ganze Geschichte hindurch im Geist».1 Die Relationsbestimmungen zwischen Vater, Sohn und heiligem Geist lassen sich hermeneutisch auf vier Nenner bringen. Zentral für die neutestamentlichen Schriften sind dabei die Verkündigung des Reiches Gottes, die Paschachristologie, die Präexistenzchristologie sowie die Parusietheologie. Besonders in der Basileiatheologie wird ersichtlich, dass Botschaft und Bote korrelieren und der Geist die Verbindung zwischen Jesu Wort und Gottes Wort schafft.2
Im Rahmen dieses Artikels soll die heilsgeschichtliche Wirkung der Dreifaltigkeit am Beispiel von Lk 4,14.16–23 dargestellt werden. Dies geschieht einerseits durch Gottes Sendung seines Sohnes, durch die Kraft des Geistes (Lk 4,14) und der Offenbarung des messianischen Dienstes Jesu. Um die Passage des Propheten aus Nazareth (Lk 4,14.16–23) im Hinblick auf das Wirken der Dreieinigkeit zu exegesieren, sollen zu Beginn die theologischen Grundlagen geschaffen werden. Der Artikel gliedert sich in drei Teile. Zunächst liefert ein Überblick Eckdaten zur Verhältnisbestimmung zwischen Vater, Sohn und heiligem Geist. Anschliessend folgt die heils- und wirkungsgeschichtliche Betrachtung im Spiegel des alttestamentlichen Monotheismus. Obwohl Texte wie Gen 1,26 eine trinitarische Struktur anmuten lassen, ist bei der Analyse Vorsicht geboten, da sich hinter Aussagen der Bücher Mose oft altorientalisches und altägyptisches Gedankengut verbirgt. Hier liegt der Schwerpunkt vor allem auf den Gottesbegegnungen und der Toleranz eines Eingottglaubens gegenüber trinitarischen Vorstellungen. In einem dritten Teil soll ein Abriss des neutestamentlichen Heilsgeschehens gewinnbringend sein für die abschliessende Exegese der lukanischen Perikope.
Bereits im 4. Jh. n. Chr. wurde in verschiedenen Konzilien über das Verhältnis zwischen Vater, Sohn und Geist debattiert. Es stellten sich Fragen im Bezug zu Wesen und Beschaffenheit der drei Instanzen, ihrer Unterordnung und den zugewiesenen, göttlichen Prädikaten. So degradierten die Pneumatomachen den heiligen Geist zum Geschöpf, während das Konzil von Konstantinopel ihm die Funktion von «Herr» und «Lebensspender» und somit die Gleichrangigkeit an Göttlichem zuschrieb. Später folgte das Modell des Modalismus, welches sehr bald verworfen wurde, da dadurch nie eine direkte, sondern nur eine Begegnung mit den Erscheinungsformen Gottes impliziert wurde. Das Konzil von Konstantinopel führte den Begriff «Hypostasen» ein und spricht vom einen, göttlichen Wesen mit drei Formen seiner Verwirklichung, die sich durch Ursprung und Sendung voneinander unterscheiden.3 Auch Origenes differenziert die drei Personen aufgrund ihrer Tätigkeit und ihrem Wirkungsgrad. So sieht er im Vater den Weltenschöpfer, im Sohn den Vernunftbringer und der Geist befähigt zur Einhaltung des göttlichen Willens, wobei Sohn und Geist präexistent gedacht, dem Vater jedoch untergeordnet sind.4 Diese Ansichten führten zu Missverständnissen, da sich beispielsweise die Bedeutung des Begriffs «Person» im Laufe der Jahre gewandelt hat und fälschlicherweise angenommen wurde, es handle sich bei den drei Instanzen um drei Götter mit eigenem Willen. Hans Küng und Hans Kessler entwickelten für die Postmoderne eine wegweisende Formel («Gott über/um uns», «Gott mit uns und neben uns» und «Gott in uns»), um die Erfahrungen, die der Mensch im Laufe seines Lebens mit dem dreieinigen Gott macht, als Gottes Wirken in der Heilsgeschichte darzustellen. Er ist in sich selbst Vater, Sohn und Geist, ein göttliches Wesen in Gemeinschaft und Beziehung von dreien, dessen Selbstoffenbarung zeitgleich mit dem wachsenden Heil des Menschen verläuft.5
Immer wieder haben Forscher nach Spuren der Dreifaltigkeit im Alten Testament gesucht. Während im Judentum der Glaube an einen dreieinen Gott inakzeptabel ist, ja von Maimonides gar als «Götzendienst» abgetan wurde6, lassen sich aus christlicher Sicht durchaus Argumente für die Offenbarung des dreifaltigen Gottes anführen. An erster Stelle, wenn auch prekär, steht die Annahme, dass die plurale Rede Gottes einen Hinweis auf die Trinität liefert. Wenn Gott in Gen 1,26 spricht: «Lasst uns den Menschen machen, nach unserem Abbild» so handelt es sich jedoch nicht um Anzeichen einer Dreifaltigkeit, sondern um altorientalisches Gedankengut, welches Einzug in das Alte Testament hielt. Doch auch die dreifache Anrufung des Herrn der Heere als «heilig, heilig, heilig» (Jes 6,3) oder die dreimalige Bitte um Segen in Ps 67,7–8 könnten einen trinitarischen Ansatz postulieren. Des Weiteren werden Gotteserscheinungen, wie der Besuch Gottes bei Abraham in der Gestalt dreier Männer oder der «Engel des Herrn» häufig als Offenbarung des dreifaltigen Gottes interpretiert.7 Weitaus spannender erscheinen das Wort, die Weisheit und der Geist als Anknüpfungspunkte. Wo Gottes Wort seine schöpferische Kraft entfaltet (Jes 55,10–11), die Weisheit präexistent, personifiziert und als «völlige Widerspieglung des Wesen Gottes» gedacht wird (Spr 8) und der Geist seine heilsvermittelnde Kraft wirken lässt, bieten sie die Grundlage sowohl für die Logos-Christologie, das Verständnis Jesu als Weisheit Gottes als auch für die neutestamentliche Pneumatologie.8
Die Selbsterschliessung Gottes erreicht schliesslich im Neuen Testament durch die Sendung seines Sohnes ihren Höhepunkt. Mit Jesus Christus schafft er für seine Schöpfung Zugang zu seinem göttlichen Leben.9 Im Lukasevangelium zeigt sich diese heilsgeschichtliche Grundkonzeption auch in der Ausführung vom Wirken des Heiligen Geistes und den bildgewaltigen Darstellungen Jesu Leben, Erinnerung und Christusgeschehens.10 Vor allem die im Evangelium thematisierte Basiliea-Theologie ist trinitarisch strukturiert und fasst die Wechselwirkung der Dreifaltigkeit zusammen. Gott sendet seinen Sohn, der den Vater verkündet und ihm dient. Der Heilige Geist spielt bei kritischen Auseinandersetzungen zwischen Gott und Mensch eine Rolle und fungiert als Bindeglied zwischen Gottes Wort und Jesu Wort.11 Dies sei nachfolgend zunächst allgemein anhand der pneumatologischen Linie bei Lukas und speziell anhand der «Antrittsrede» Jesu in Lk 4,14.16–23 dargestellt. Schon zu Beginn des Evangeliums fällt der Begriff «Geistbesitz» Jesu, der sich anschliessend in der Taufe festigt (Lk 3,22). Im Taufakt kommt der Heilige Geist auf Jesus herab und eine Stimme spricht in als geliebten Sohn an. Hier zeigt sich ein direkter Zusammenhang zwischen Heilsauftrag, Geistsalbung und Jesu Beziehung zum Vater (vgl. Mk 1,9–11 par).12 Auch Jesus tauft mit Heiligem Geist und Feuer (Lk 3,16; Apg 1,5; 11,16) und sagt den Jüngern vor seiner Himmelfahrt zu, den Geist zu senden (Lk 24,49).13 Vom Geist geführt, gelangt Jesus in die Wüste, wo er versucht wird (Lk 4,1–13 parr.). Anschliessend reist er «in der Kraft des Geistes» nach Galiläa, wo er seine «Antrittsrede» hält (Lk 4,14.16–23). Dieses Ereignis wird von Lukas am stärksten gewichtet. Es macht die Verwurzelung Jesu in Israel deutlich, seine Öffnung für die Heiden, fokussiert auf den Sendungsauftrag Christi, der Bedrohung und Rettung vor dem Tod14: Gewohnheitsgemäss besuchte Jesus am Sabbat die Synagoge. Dieses Mal erhob er sich und las aus den Heiligen Schriften Israels vor. Die Schriftrolle, die ihm überreicht wurde, enthielt die Prophezeiungen Jesajas und Jesus rollte sie bis zur Stelle auf, die den messianischen Dienst des Geistgesalbten beschrieb: Jes 61,1–2a.15 Diese Passage beinhaltet ein Schlüsselwort alttestamentlicher Prophetie, das Jesus für sich übernimmt und in den Evangelienerzählungen mancherorts bezeugt ist.16 Mit Vers 18, «der Geist des Herrn ruht auf mir, denn er hat mich gesalbt» (Lk 4, 18) wird deutlich, dass Jesu messianisches Auftreten als Erfüllung der Geistesgegenwart zu deuten ist. Der Sohn Gottes ist Geistträger, «voll heiligen Geistes» (Lk 4,1 und Apg 10,38), welcher seine Handlungen bestimmt und ihn nach seinem Tod zurück in die Hände des Vaters geleitet.17 «Er hat mich gesandt, damit ich den Armen eine frohe Botschaft bringe..» (Lk 4, 18) Jesus nimmt sich der Menschheit Probleme an, verkündet den Armen eine gute Botschaft, will Leid überwinden, Gefangene befreien, Kranke heilen und Unterdrückte befreien. Kurz, mit ihm beginnt ein neues Zeitalter. Auf Fragen wie Leid, sei es leiblich oder geistlich, ist er die Antwort. Er schliesst die Rezitation aus Jes mit den Worten: «und ein Gnadenjahr des Herrn ausrufe» (Lk 4,19). Auffällig ist, dass der Prophet Jesaja ursprünglich mit «…und den Tag der Rache für unseren Gott» endet, einen Teilvers, den Jesus hier bewusst weggelassen hat, denn der Anbruch seines Zeitalters steht im Zeichen der Gnade und Errettung.18«Dann schloss er die Buchrolle, gab sie dem Synagogendiener und setzte sich. Die Augen aller in der Synagoge waren auf ihn gerichtet. Da begann er, ihnen darzulegen: Heute hat sich das Schriftwort, das ihr eben gehört habt, erfüllt» (Lk 4,20–21). Die Erfüllung des Schriftworts enthüllt Jesus als den Messias Israels, ein Anspruch, den er für sich erhob und das sich in Taten und Wunder Christi zeigt.19
Die Geistwirkung zieht sich bis zur Passion Christi, zu Kreuz und Auferstehung. Als wahrer Mensch und «Menschensohn» erfüllt Jesus, gemäss dem «Leib», die Grundbestimmungen einer menschlichen Existenz, wozu Leben, Leiden und schliesslich der Tod am Kreuz gehören. Jesus, der als «geschlagener Knecht» dem Tod entgegenblickt, ist das Ergebnis einer abgelehnten Botschaft der Nähe der Gottesherrschaft. Doch da der Geist auf Jesus ruhte, ertrug er Gewalt ohne Gegengewalt, gehorchte seinem Vater und nahm das ihm auferlegte Schicksal an. Die Kreuzigung Jesu wird vom Autor des Lukasevangeliums in Szene gesetzt. Von Markus übernommen, wurden verschiedene Stellen des Kreuzigungsberichts massgeblich geändert. Das markinische Szenario vom Volksauflauf, Spott, von den beiden Verbrechern zu Jesu Seiten bis zum Zerreissen des Tempelvorhangs findet sich auch in der lukanischen Wiedergabe, jedoch lässt er dem Kreuzweg und der Kreuzigung mehr Zeit. Zentral für die Evangeliumsbotschaft sind drei Worte Jesu. Das erste lautet: «Vater, vergib ihnen, sie wissen nicht, was sie tun» (Lk 23,34). Jesus befürwortet Gottes-, Nächsten und gar Feindesliebe, deshalb legt er Fürbitte für die Spötter und Mörder ein. Eine Handlung, die zur Nachahmung aufruft. Hier sind die dramatischen Ausmasse der Kreuzigung ersichtlich: Jesus stirbt aus Gerechtigkeit, missverstanden wegen seiner Botschaft der Barmherzigkeit Gottes, die angeblich eine unscharfe Linie zwischen gut und böse, Täter und Opfer gezogen hat.
Das zweite Wort findet sich in der abgewandelten Rede zwischen Jesus und den beiden Schächern (Lk 23,39–43):20
39 Einer der Verbrecher, die neben ihm hingen, verhöhnte ihn: Bist du denn nicht der Christus? Dann rette dich selbst und auch uns! 40 Der andere aber wies ihn zurecht und sagte: Nicht einmal du fürchtest Gott? Dich hat doch das gleiche Urteil getroffen. 41 Uns geschieht recht, wir erhalten den Lohn für unsere Taten; dieser aber hat nichts Unrechtes getan. 42 Dann sagte er: Jesus, denk an mich, wenn du in dein Reich kommst! 43 Jesus antwortete ihm: Amen, ich sage dir: Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein.
In den Versen Lk 23,33–39 erfährt der Leser Wirkung der und Reaktion auf die Kreuzigung. Hier stösst Jesus auf Ablehnung und Spott der Soldaten und des Schächers (Lk 23,37.39). Die Prämisse Jesu, als Retter erkoren, wird unter dem Kreuz parodiert. Kann ein Verlorener, die ihn verloren geben, retten? Doch Söding sieht Christus nicht als «das willenlose Objekt göttlicher Souveränität», sondern entdeckt soteriologische und trinitarische Züge der Heilsmittlerschaft und Sendungsbotschaft Jesu. «Amen, ich sage dir: Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein» (Lk 23,43). Ulrich Kellermann interpretierte Jesus hier als Elia redivivus, den neuen Elias, der die Seelen der Verstorbenen ins Paradies führt. Doch diese These wurde widerlegt, denn nirgends ist die Rede, dass Jesus führt. Vielmehr soll dem «heute» Beachtung geschenkt werden. Es handele sich hierbei nicht um eine Zeitangabe, sondern steht im Zusammenhang mit Jesu Schicksal. Nun kommt Christus in seine Herrschaft zur Rechten Gottes, die Zusage des Heils wird ermöglicht, Vers 42 und 43 sind miteinander zu lesen.21 Sowohl dem guten als auch dem reuigen Schächer kann Jesus das Paradies verheissen, Kernbotschaft seiner gesamten Sendung.
Das letzte Wort Jesu ist sein Todesgebet. Gleichzeitig Psalmzitat und Wort des leidenden Gerechten, klingt hier Ergebung an. Jesus setzt sein gesamtes Vertrauen auf den rettenden Gott. Er betet zu seinem Vater: «Vater, in deine Hände übergebe ich meinen Geist» (Lk 23,46). Nicht vom «Heiligen Geist» ist hier die Rede, sondern vom Lebensatem des Menschen Jesu. Noch nie war er seinem Vater so nahe, wie in der Todesstunde. «Jesus betet, während er stirbt; er stirbt im Gebet; sein Sterben ist ein Gebet.»22
Ob stellvertretend oder als Sühneopfer, das Leiden, der Tod und die Auferstehung erlebt der «Menschensohn» Jesu aus freiem Willen und aus reiner Liebe zu uns. Dies betont das «für» in Lk 22,19f. In seiner Rolle als «Sündenbock» repräsentiert er die abgrundtiefen Verfehlungen der Menschen und bittet den Vater sich mit uns zu versöhnen, ein «Selbstopfer», welches nicht in Vergessenheit geraten wird.
Die Erhöhung Christi lässt ihn wieder eins mit dem Vater werden und zu seiner Rechten wirken. Am Pfingsttag gossen sie den Geist über Jesu Jünger aus. Wo Christus als Geistträger den Menschen nahe war (wahrer Mensch), steht er als Geistspender wieder auf der Seite des Vaters (wahrer Gott). Mit dem Pfingstereignis wurde angezeigt, wie der Geist auf autonome Weise in der Geschichte wirkt. Das Kommen des Geistes wurde in der nachösterlichen Zeit für viele Menschen erfahrbar (vgl. Apg und Paulusbriefe). Zunächst ergoss er sich in der Gestalt von Feuerzungen, veranlasste, dass die Apostel von Fremden verstanden wurden und zeigte sein Kommen schliesslich in der Zungenrede, der Gabe der Prophetie und der Heilung.23
Durch das Zusammenspiel der heiligen Trinität, der Offenbarung Gottes in Christus und Jesu Gottesebenbildlichkeit und durch die Kraft des Geistes (Lk 4,14) wurden wir von der Last befreit und mit Hoffnung auf ewiges Leben erfüllt, denn letztendlich ist es Ziel des Menschen, den Vater durch Christus im Geist zu erreichen.
Heute kann die Trinität und ihre heilsgeschichtliche Wirkung vor allem in der kirchlich-christlichen Gemeinde lebendig werden. Durch Predigten, Diskussionen und Liturgien mit ihren Lobpreisformeln, soll den Gläubigen nicht nur Jesus, sondern auch Gott Vater und der Geist erschlossen werden. Anhand von Erzählungen aus der Bibel erfahren die Menschen Gottes Weg mit Israel, mit dem Herrn und den Urchristen. Ziel ist die Vermittlung der Interaktion von «Schöpfung, Versöhnung und Heiligung», Ereignisse in der Heilsgeschichte, an denen alle drei trinitarischen Instanzen Anteil hatten.24