Anzeige: Segen - empfangen und weitergeben. Von Elmar Salmann></a>
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Gottesdienst 8/2025

8 / 20257. April 2025

Inhalt

Liebe Leserinnen und Leser,

erinnern Sie sich noch, wie Sie vor fünf Jahren die Osternacht gefeiert haben? Allein vor dem Bildschirm oder mit ganz Wenigen in der Kirche? Vor Beginn der Heiligen Woche 2020 war der erste allgemeine Lockdown verhängt worden, dem später noch weitere folgen sollten. Mit dem sozialen Leben kam auch die gemeinsam gefeierte Liturgie zum Erliegen. Gerade in der schwersten öffentlichen Krise konnte das gemeinsame Beten nicht Trost und Kraft geben. Mit großer Kreativität wurden neue Wege des gottesdienstlichen Miteinanders gesucht. Als wir wieder mit Abstand und der nötigen Vorsicht zusammenkommen durften, blieb die gottesdienstliche Feier durch strenge Auflagen stark eingeschränkt.

Heute ist die Normalität längst wieder zurückgekehrt, andere Sorgen bedrängen uns. Aber die Folgen der Pandemie sind auch in der Liturgie zu spüren. Vielerorts ist die Gemeinde deutlich geschrumpft, der Rückgang des gottesdienstlichen Lebens hat sich beschleunigt.

Haben sich die Erfahrungen aus der Pandemie wenigstens auf die Qualität der Liturgie positiv ausgewirkt? Schätzen wir heute mehr als früher, welche Reichtümer an Zeichen und Riten die Liturgie uns bietet? – Die Feier der Heiligen Woche ist eine Chance, diesen Schatz wieder neu zu heben und zu pflegen, indem wir mit Sorgfalt und Liebe die Liturgie vorbereiten und feiern.

Ich wünsche Ihnen eine gesegnete und Hoffnung stiftende Feier des Pascha Christi!

Ihr Marius Linnenborn

Über diese Ausgabe

Leitartikel

  • Plus S. 81-83

    Die leuchtende Säule

    Einzug in der Osternacht mit brennender Osterkerze

    Die Osterkerze ist ein Symbol des Auferstandenen und veranschaulicht das Exsultet. Wie hängen Kerze und Osterlobpreis zusammen?

Aktuell

Artikel

  • Plus S. 84

    Liturgie in einer religionslosen Welt?

    In einer säkularen und nachreligiösen Zeit gilt es, in den Kontexten des Lebens liturgische Zeichen und Formen zu finden und zu gestalten, die genau dem Leben der Menschen entsprechen. – Einige Gedanken Friedrich Bonhoeffers aus dem jahr 1944 anlässlich seines 80. Todestages.

Praxis

Veranstaltungen

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