Der Autor schildert den gesellschaftlichen, politischen und medizinischen Umgang mit Kriegsversehrten seit dem Ersten Weltkrieg. Gerade mit dem Scheitern in Afghanistan und mit der Reaktion der Angehörigen der dort gefallenen deutschen Soldaten oder der dort im Einsatz Traumatisierten und ihrer Familien lässt sich aktuell erahnen, was es heißt, wenn sich den Betroffenen zu all den erlebten Einschränkungen, zu all dem durchgemachten Leid und Schrecken die Sinnfragen „für was?“ oder „wofür?“ und damit die Frage nach Anerkennung und Respekt aufdrängen. Jörg M. Fegert ist Ärztlicher Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie am Universitätsklinikum Ulm sowie Präsident der deutschen Traumastiftung und Vorsitzender des Vereins Dazugehören e.V.
Von Jörg Fegert