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Bruchstücke der Renaissancefassade aus der Mindener Innenstadt

Auf den Spuren des verlorenen Mindener Stadtbildes

In der Mindener Innenstadt ist der Archäologe Bernhard Thiemann auf Teile einer über 400 Jahre alten Prunkfassade aus Sandstein gestoßen. Nach einer ersten Einschätzung durch die Fachleute des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) handelt es sich bei den neun Bruchstücken um kunstvolle Steinmetzarbeiten der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts.

Außerdem aktuell

Artikel

  • Ausgrabungsfoto einer hunnischen Grabstätte „östlichen Typs“ aus der Népfürdő-Straße in Budapest (Ungarn).

    Genetische Vielfalt unter der Herrschaft der Hunnen weitreichend

    Ein internationales und multidisziplinäres Forschungsteam hat neue Erkenntnisse über die Herkunft und Vielfalt der Bevölkerungsgruppen gewonnen, die zwischen dem späten 4. und dem 6. Jahrhundert n. Chr. während und nach der Hunnenherrschaft in Mitteleuropa lebten. Durch die Kombination modernster archäogenomischer Analysen mit archäologischen und historischen Untersuchungen gelang es, einige der europäischen Individuen der Hunnenzeit direkt mit einer hochrangigen Elite des früheren Xiongnu-Reiches in Verbindung zu bringen - einem mächtigen Nomadenreich dessen Zentrum in der mongolischen Steppe lag, Jahrhunderte bevor die Hunnen nördlich und westlich des Schwarzen Meeres auftauchten.

  • Die Schädel von Menschen aus der Wikingerzeit wurden mit modernen Computertomographen auf der Suche nach Infektionen, Entzündungen und anderen Krankheiten untersucht.

    Wikingerschädel offenbaren schwere Krankheitsbilder

    Die Bevölkerung Schwedens zur Wikingerzeit litt offenbar unter schweren Mund- und Kieferkrankheiten, Nebenhöhlen- und Ohrenentzündungen, Arthrose und vielem mehr. Dies geht aus einer Studie der Universität Göteborg hervor, in der Wikingerschädel mit modernen Röntgentechniken untersucht wurden.

  • Der Galloway-Schatz

    Wem gehörte der wikingerzeitliche Galloway-Schatz?

    Eine neue Interpretation einer Runeninschrift, die auf einem silbernen Armreif aus dem berühmten Galloway-Schatz aus der Wikingerzeit gefunden wurde, hat Aufschluss darüber gegeben, wem er gehörte. Forscher des National Museum of Scotland haben in Zusammenarbeit mit Spezialisten der University of Wales die Inschrift wie folgt übersetzt: „Dies ist der Reichtum/das Eigentum der Gemeinschaft“. Dies lässt darauf schließen, dass der Schatz in kollektivem Besitz war und nicht nur einer einzelnen Person gehörte.

  • Fragmente von Alabaster aus dem Grab Thutmosis II.

    Grab des Pharao Thutmosis II. nahe Luxor identifiziert

    Das lange verschollene Grab von König Thutmosis II., das letzte Königsgrab aus der 18. Dynastie des alten Ägypten wurde nun identifiziert. Dieser bedeutende Fund erfolgte über ein Jahrhundert nach der Entdeckung des Grabes von König Tutanchamun im Jahr 1922.

  • Die Ausgrabungsstätte Jebel Faya auf der Arabischen Halbinsel.

    Prähistorische Steinklingen im Sand der Wüste

    Einem internationalen Forschungsteam unter Leitung von Dr. Knut Bretzke von der Friedrich-Schiller-Universität Jena gelang es, die bislang ältesten Belege für die systematische Produktion von Steinklingen auf der arabischen Halbinsel vorzulegen. Diese lang-schmalen Steinwerkzeuge lassen sich mit Hilfe eines Lumineszenzverfahrens auf ein Alter von 80.000 Jahren datieren. Gefunden wurden die Artefakte an der Fundstelle Jebel Faya im Emirat Sharjah (Vereinigte Arabische Emirate). Der Fund wirft ein neues Licht auf die Besiedlungsgeschichte Arabiens und damit auch auf die Wege, die Homo sapiens für seine Ausbreitung aus Afrika nutzte.

  • Bild der Zerstörung des Nabu-Tempels in Palmyra

    Bericht dokumentiert die Zerstörung der antiken Stadt Palmyra nach dem Sturz des Assad-Regimes

    Palmyra ist aufgrund seines außergewöhnlichen Kulturerbes und seiner archäologischen Überreste eine der berühmtesten Stätten Syriens. Die Stadt wurde 1980 in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen, doch ein Großteil ihres Kulturerbes wurde während des Krieges zerstört. Nach der Befreiung Syriens vom Assad-Regime am 8. Dezember hat ein multidisziplinäres Team eine Feldstudie in Palmyra durchgeführt, um den aktuellen Zustand der archäologischen Denkmäler und der umliegenden Wohngebiete zu bewerten und sie mit ihrem Zustand vor Beginn des syrischen Aufstands im Jahr 2011 zu vergleichen.

  • Beprobung einer Mumie für mikrobiologische Analysen

    Holzig, würzig, süß: der Geruch ägyptischer Mumien

    Mumifizierte Körper aus dem alten Ägypten riechen „holzig“, „würzig“ und „süß“. Dies ist das Ergebnis einer neuen Studie unter der Leitung von Forschern des UCL und der Universität Ljubljana und enthüllt neue Details über Mumifizierungspraktiken.

  • Ein Blick auf die Nekropole in Trient.

    Monumentale Nekropole der Eisenzeit im italienischen Trient entdeckt

    Archäologen haben im italienischen Trient eine monumentale vorrömische Nekropole mit hochrangigen Gräbern und dazugehörigen Grabbeigaben entdeckt. Der Fund mit mehr als 200 Gräbern gibt wichtige Einblicke in die Bestattungspraktiken und sozialen Strukturen der alpinen Gemeinschaften, die dort lange vor dem Einfluss Roms lebten.

Archäologie in Deutschland 1/2025

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